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"Zum ersten Mal seit Jahren habe ich Tränen in den Augen, wenn ich sehe, wie das Publikum hier mit dem Erbe von Karl May umgeht", sagte ein sichtlich gerührter Pierre Brice. [...] Die Schlange der Wartenden [zur Autogrammstunde von Pierre Brice] reichte hinter die Tore der Westernstadt Little Tombstone hinaus - ein Anblick, der selbst Bühnenveteran Brice zu verblüffen schien. Für authentisches Spektakel sorgte die "Red Feather Dance Company" mit indianischen Tänzen und Gesängen am Hohen Stein. Das hohe Tempo, das die Truppe mit Mitgliedern aus verschiedenen nordamerikanischen Stämmen bei den sommerlichen Temperaturen zu gehen bereit war, riss das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert mit. [...] Auch für dieses Engagement gilt: ein Glücksgriff.

Mit einem Kunststück ganz besonderer Art machte Uwe Anders auf sich aufmerksam. Der Dresdner schaffte es, am Sonntag aus den Händen von Pierre Brice die Friedenspfeife für den weitesten Ritt nach Radebeul zu erhalten. Dafür war der Betreiber eines Reiterhofs am 8. Mai aufgebrochen und hatte seine Route über die Sächsisch-Böhmische Schweiz, das Erzgebirge und das Vogtland in den Radebeuler Lößnitzgrund gewählt."
Uwe Hofmann, Dresdner Neueste Nachrichten, 6. Juni 2011

"Auf zu Winnetou, Old Shatterhand & Co.! Diesem Ruf folgten zum nunmehr 20. Karl-May-Fest in Radebeul über 30000 Fans. Die meisten ließen es sich nicht nehmen, Stargast Pierre Brice zu erleben. [...] Der 82-jährige Schauspieler [...] war dann am Nachmittag erneut umschwärmte Attraktion beim Treffen "Du bist Winnetou!". Hunderte aufgeregte Kinder stürmten, hübsch verkleidet als Apachenhäuptling oder dessen Schwester Nscho-tschi, die Westernstadt Little Tombstone und warteten auf ihr Idol: Denn hier gab's nicht nur die Chance auf ein Autogramm von Pierre Brice, sondern auch auf ein "Familienfoto" mit dem großen Karl-May-Helden. [...]  Insgesamt ließen sich über 7000 Besucher mehr als im Vorjahr vom Jubiläumsfest mit "Pow Wow" am Hohen Stein, "Nacht der indianischen Märchen" sowie den rauchenden Colts bei spektakulären "Bank- und Zugüberfällen" begeistern."
Dresdner Morgenpost, 6. Juni 2011